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KONTAKTINFORMATION

Adresse: Neue Welt 16, 8131 Mixnitz

Telefon: +43 676 848020270

Mail:  xvaqretnegra-zvkavgm@creartt.ng

ÖFFNUNGSZEITEN

Kinderkrippe: Glühwürmchen 0 – 3 jährige Kinder 7:00 – 17:00 Uhr

Kindergartengruppe (alterserweitert) Fuchsbande 18 Monate – 6 jährige Kinder:  7:00 – 17:00 Uhr

Kindergartengruppe (alterserweitert) Luchsbande 18 Monate – 6 jährige Kinder:  7:00 – 17:00 Uhr

Öffnungszeiten halbtags: 7:00 – 13:00 Uhr ganztags: 7:00 – 17:00 Uhr

 

Unser Kindergarten und die Kinderkrippe sind in den Weihnachtsferien, Osterferien und in den letzten vier Wochen der Sommerferien geschlossen.

Weihnachtsferien 23.12.2023 – 06.01.2024

Osterferien 23.03. – 01.04.2024

Sommerferien 08.08 – 08.09.2024

zwei gesetzliche Schließtage (10.5.2024, 31.05.2024)

ANMELDUNG / WARTELISTE

Sie haben die Möglichkeit ihr Kind auf unsere Warteliste setzen zu lassen. Die Platzvergabe erfolgt im Februar für das kommende Betriebsjahr.

ANWESENHEIT

Wie oft muss mein Kind den Kindergarten bzw. die Kinderkrippe besuchen?

Für Kinder, die das letzte Kindergartenjahr besuchen, gilt eine Anwesenheitspflicht an 5 Tagen pro Woche für insgesamt 20 Stunden (§33c Abs. 1 StKBBG). Für Kinder, die nicht im verpflichtenden Kindergartenjahr sind, gilt die Anwesenheit von 4 Stunden an 4 Tagen pro Woche. (§30a Abs. 1 und Abs. 2 StKBBG). Für Krippenkinder gilt die Anwesenheit von mindestens 3 Tagen. (§ 32, § 38 Abs. 1 StKBBG)

 

AUSNAHMEN VON DER ANWESENHEITSPFLICHT:

  • Ferien sowie schulfreie Tage
  • Urlaub
  • Erkrankung des Kindes oder der Eltern

Die Erziehungsberechtigten haben die Einrichtung von jeder Verhinderung des Kindes unverzüglich zu benachrichtigen. Bestehen konkrete Zweifel an der Erkrankung eines Kindes, kann der Erhalter von den Erziehungsberechtigten eine ärztliche Bestätigung der Krankmeldung verlangen.

 

ELTERNBEITRÄGE

Die Beitragshöhe im Kindergarten & Kinderkrippe (Neu 2023/24) ist abhängig vom durchschnittlichen Jahreseinkommen beider Erziehungsberechtigten. Damit der Beitrag berechnet werden kann, müssen alle erforderlichen Unterlagen bei WIKI aufliegen.

Für das Kinderbetreuungsjahr 2023/24 fallen monatlich folgende Höchstbeiträge für die Betreuung an (alle Beiträge verstehen sich inkl. USt):

Höchstbeitrag für 3- bis 6- jährige Kinder: € 150,54

Höchstbeitrag für Kinder im Pflichtjahr: € 0

Höchstbeiträge für unter 3- jährige Kinder (0-2,9 Jahre):  € 165,59*

Tagesmutter am Nachmittag (13.00 – 17.00 Uhr): € 2,6894 pro Betreuungsstunde

* vorbehaltlich einer Anpassung eines Landestarifs, welcher derzeit auf Landesebene diskutiert wird.

Materialbeitrag monatlich € 6,00

Mittagessen € 6,20 pro Portion (der Beitrag wird monatlich im Nachhinein eingezogen)

Kindergartenbus (bei Bedarf): 30 € ( gefördert durch die Gemeinde Pernegg)

Der Einzug erfolgt 10 Mal im Betreuungsjahr (für die Monate September bis Juni des Folgejahres) um den 8. des Monates

Achtung: unterjährige Kostensteigerungen durch Essenslieferanten werden im Bedarfsfall an Eltern weitergegeben

 

 

BRING- UND ABHOLZEITEN

BRINGZEIT: 07:00 – 08:30 Uhr

ABHOLZEIT HALBTAGS : 11:30 – 13:00 Uhr

AUFSICHTSPFLICHT: Die Aufsichtspflicht des Kindergartens beginnt, sobald das Kind in der Einrichtung ankommt und dem Personal übergeben wird. Die Aufsichtspflicht endet, wenn das Kind von den Eltern (Erziehungsberechtigten) oder einer geeigneten Person in deren Auftrag abgeholt bzw. nach Hause begleitet wird.

VERWEIGERUNG DER ÜBERGABE: Das Personal des Kindergartens kann die Übergabe verweigern, wenn es zur Kenntnis kommt, dass die abholende Person auf Grund besonderer Umstände (Alkohol- oder Drogeneinwirkung, momentane körperliche oder geistige Beeinträchtigung) nicht in der Lage ist, der Aufsichtspflicht für das Kind nachzukommen und das Kindeswohl gefährdet erscheint.

Wer darf mein Kind abholen? Die Kinder, die unseren Kindergarten besuchen, dürfen nur von einer uns bekannten Person (ab dem 14. Lebensjahr) abgeholt werden.

 

REGELUNG IM KRANKHEITSFALL

Gerade Kleinkinder erkranken häufig. Damit sie schnellstmöglich wieder gesund werden und andere Kinder nicht anstecken, müssen kranke Kinder zu Hause bleiben.

Was muss ich wissen wenn mein Kind krank ist?

Bei Erkrankung Ihres Kindes muss das Personal bis spätestens 8:30 Uhr informiert werden. Meldepflichtige Krankheiten müssen dem Kindergarten mitgeteilt werden und ein vom Arzt ausgestelltes Attest über die Ansteckungsgefahr des Kindes ist vorzulegen.

MEDIKAMENTENVERBOT: Medikamente darf das Fachpersonal nur in lebensbedrohlichen Fällen gemäß ärztlicher Dosierungsanleitung verabreichen. (Attest erforderlich) Ansonsten müssen Medikamenten Zuhause verabreicht und aufbewahrt werden.

MIT ELTERN – FÜR ELTERN

„Im Mittelpunkt des gemeinsamen Interesses steht Ihr Kind!“

Die PädagogInnen sind den Eltern DialogpartnerInnen in Erziehungsfragen:

  • Transparenz der pädagogischen Arbeit und partnerschaftlicher Umgang sind dabei die Säulen der Zusammenarbeit.
  • Mit vielfältigen Angeboten – Vorträgen, Kinder-Eltern-Workshops, Expertenausflüge – erreicht unsere Einrichtung einen laufenden Austausch mit den Eltern.
  • Eltern finden in unserer Einrichtung dem jeweiligen Bedarf entsprechende Öffnungszeiten.

ERSTGESPRÄCH – EINGEWÖHNUNG

Nach der Eingewöhnungszeit laden wir die Eltern der neuen Kinder zu einem Erstgespräch in die Einrichtung ein.

ENTWICKLUNGSGESPRÄCHE

Das pädagogische Fachpersonal bietet pro Kinderbetreuungsjahr mindestens ein strukturiertes Gespräch für Eltern bzw. Erziehungsberechtigte zum Austausch über das Kind und dessen Entwicklungsprozesse an.

ELTERNABEND

Jedes Jahr findet Anfang September bzw. bei Bedarf auch zusätzlich ein Elternabend statt.

In der Kinderkrippe im Juni für das kommende Betreuungsjahr.

Auf was muss ich als Elternteil achten?

Das Kindergartenjahr beinhaltet viele Feste und Veranstaltungen. Damit Sie auch schnellst und bestmöglichst informiert werden, bitten wir Sie die Eltern E-Mails, die wir an Sie schreiben zu lesen.

WELCHE INFORMATIONEN/ ÄNDERUNGEN MUSS ICH IM KINDERGARTEN BEKANNT GEBEN?

  • Erkrankung des Kindes
  • Meldepflichtige Kinderkrankheiten (z.B. Scharlach, Röteln, Läuse, usw.)
  • Allergien
  • Änderungen privater Daten (z.B. Telefonnummer, Wohnadresse, …)
  • Änderungen privater Lebensumstände (Scheidung, Umzug, Trennung…)
  • Wenn jemand anderer das Kind abholt (Tante, Opa, Freundin, …)

 

FESTE FEIERN

Feste feiern wir im Wald und im Kindergarten. Themen orientieren sich nach unseren Schwerpunkten, Themen und dem Jahreskreis.

 

EXPERTENTAGE

Wir laden Angehörige unserer Kinder, nach Vereinbarung, sehr gerne ein, einen Vormittag mit uns im Kindergarten oder im Wald zu verbringen. Sie dürfen unseren Vormittag als Experten mit einem bestimmten Angebot bereichern. (kochen, gestalten, tischlern, tanzen, …)

 

ERNÄHRUNGSKONZEPT:

LECKER, AWECHSLUNGSREICH UND GESUND

Eine gesunde Ernährung bildet eine wichtige Grundlage für das kindliche Bewegungsverhalten. Indem sie alle wichtigen Nährstoffe bereitstellt, liefert sie dem Kind die nötige Energie, die es für seine täglichen Aktivitäten, für sein Spiel und seine Bewegung, braucht. Ernährungsgewohnheiten werden maßgeblich in den ersten Lebensjahren geprägt. Das gemeinsame Essen ist in der pädagogischen Arbeit ein elementarer Bestandteil des Tagesablaufes. Wir schaffen eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die den Kindern schmeckt.

Unsere Jause wird in Buffetform angeboten. Jeden Tag wird mit den Kindern gemeinsam das Essen zubereitet. Der Essensraum ist ein vom Gruppenraum getrennter Raum, der vorrangig zum Essen genutzt wird. Der Vorteil ist, dass wir diesen Raum wie ein Bistro gestalten können und die Jause buffetartig anbieten können. Das Mobiliar ist den Größen der Krippen- und Kindergartenkinder angepasst. Eine Trinkstation mit unterschiedlichen Getränken ist für die Kinder jederzeit gut erreichbar. Dadurch kann man den Getränkekonsum der Kinder gut im Auge behalten.

WIR BIETEN:

  • täglich frisches Buffet im Kindergarten und im Wald
  • saisonales und regionales Obst und Gemüse
  • tägliches Einbeziehen in die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten
  • sinnliches Begreifen aller Lebensmittel
  • Ausflüge zu z.B.: Erdäpfelfeldern, Apfelplantagen, … – Wo kommen die Lebensmittel her?
  • gemeinsame Einkäufe
  • eigener Gemüse- und Kräutergarten
  • selbstgemachte Säfte
  • unterschiedliche Getränke (Wasser, Saft, …)
  • gemeinsames Zubereiten des Buffets
  • wöchentliche Kochworkshops (Kürbissuppe, Apfelstrudel, Vollkornbrötchen, …)
  • Kochen in der Outdoor- und Waldküche

 

BUFFET in unserem Kinderrestaurant

Wir bieten den Kindern einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Buffetplan.

 BUFFETPLAN:

  • täglich: Gemüse, Obst, Getreide und Getreideprodukte
  • 1x in der Woche: Wurst, Fleisch, Fisch
  • 2x in der Woche: Eier, Käse, Milchprodukte
  • selten: Salz, Süßspeisen, Snack-Produkte
  • nie: Rohwurst, …

GETRÄNKE:

In unserer Einrichtung brauchen die Kinder keine Getränke mitbringen, da diese von uns zur Verfügung gestellt werden. Die Gläser stehen in unserer Trinkstation und sind mit einem Zeichen gekennzeichnet. Sie befinden sich in Reichweite der Kinder, damit sie selbst darauf zugreifen können. Bei Schönwetter bereiten wir die Jause in unserer Outdoorküche zu.

MITTAGESSEN:

Ausgewogen und lecker. Dabei reichhaltig und abwechslungsreich. Der Menüplan stellt einen ausbalancierten Mix zwischen den absoluten Wunschgerichten der Kinder und neuen Geschmackskomponenten dar. Ein Mittagessen in unserer Einrichtung beinhaltet eine Suppe und einen Hauptgang.

BROTZEIT:

Die Zwischenmahlzeit am Nachmittag füllt die Energiespeicher der Kinder wieder auf. Auch hier wechseln sich Milchprodukte, Gemüse, Obst und verschiedene Brotsorten ab.

 

Hausordnung

RAUCHVERBOT:

In und um das Kindergartengelände herrscht absolutes Rauchverbot.

KLEIDUNG:

Wir möchten, dass die Kinder sich im Kindergarten und im Wald frei bewegen und die Welt selbstständig entdecken können – deswegen bitten wir darum auf „Sonntagskleidung“ zu verzichten, damit Ihr Kind jederzeit mit Wasser, Farbe und Waldschätzen hantieren kann.

Gatschgewand und  Gummistiefel bleiben im Kindergarten. Waldkleidung und wasserabweisende Schuhe müssen die Kinder jederzeit zur Verfügung haben (Waldwochen und waldpädagogische Projekte ).

GESPRÄCHE:

Gespräche zwischen „Tür und Angel“ kurz halten – bei anfallenden Fragen vereinbaren Sie bitte einen Termin mit einer Pädagogin bzw. der Leiterin oder rufen Sie uns in den Bürostunden an. (06.00 bis 07.00 und 12:30 bis 13.30)

WERTGEGENSTÄNDE / SPIELSACHEN:

Für Gegenstände in der Garderobe, sowie von zu Hause mitgebrachten Spielsachen und Wertgegenstände übernehmen wir keine Haftung. Da der Kindergarten sehr viele Spielsachen hat, bitten wir Sie, die Spielsachen Ihres Kindes Zuhause zu lassen. Ausnahmen gibt es im Hinblick auf die Eingewöhnung – hierbei dürfen die jüngeren Eingewöhnungskinder, nach Absprache mit der Pädagogin, ein kleines Kuscheltier von Zuhause mitbringen.

ÄNDERUNGEN:

Adresse, Name, Telefonnummer, sowie familiäre Änderungen sind unverzüglich der Leitung bekannt zu geben.

FUNDBOX:

Die Fundbox ist eine Box im Eingangsbereich, in der unbeschriftete Gegenstände gesammelt werden. Bitte werfen Sie regelmäßig einen Blick hinein. Alle nicht abgeholten Kleidungsstücke usw. werden am Ende jedes Monats in der Ersatzkiste gesammelt oder entsorgt. Daher bitte alles beschriften!

ATTEST:

Ein ärztliches Attest ist immer dann vorzulegen, wenn Ihr Kind eine ansteckende Krankheit gehabt hat und die Einrichtung wieder besuchen möchte. Ohne Attest ist ein Kindergartenbesuch zum Schutz der anderen Personen im Kindergarten nicht erlaubt. (§30 Abs. 4)

EINSCHREIBEZEIT-LISTE:

Aus gesetzlichen Gründen muss täglich die Bring- und Abholzeit jedes Kindes eintragen werden. (tatsächliche Uhrzeit) Die Zeit, die beim Formular „Vereinbarung Einschreibezeiten“ vom Erziehungsberechtigten am Anfang des Kindergartenjahres eingetragen wird, wird auf diese Einschreibeliste dauerhaft übertragen. 

MITTAGESSEN:

Sollte Ihr für das Mittagessen angemeldetes Kind am Mittagessen nicht teilnehmen können, ersuchen wir bis spätestens 8.30 Uhr am Vortag um telefonische Abmeldung.

PARKEN:

Bitte auf den vorgesehenen Parkplätzen vor dem Kindergarten parken und auf ankommende Kinder achten.

VERÖFFENTLICHUNG:

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit (Presse, Homepage, …) veröffentlichen wir möglicherweise Fotos Ihres Kindes. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, teilen Sie das bitte der Leitung mit.

HAUSTIERE:

Haustiere dürfen nur VOR der Kindergartentür (Gartentor) warten.

 

UNSER TEAM

Alle PädagogInnen und BetreuerInnen begleiten die Kinder in einem gemeinsamen Wachstumsprozess, fördern ihre Individualität, begegnen ihnen liebevoll und verstehend und bieten eine Vielfalt an Lernmöglichkeiten. Damit ermöglichen wir den Kindern die nötige Orientierung für ein eigenständiges Leben.

Welche Pädagogin und Betreuerin ist für mein Kind zuständig?

Unsere gesamte Einrichtung wird offen geführt. Das heißt, die Gruppenräume wurden als Räume mit Schwerpunkten (Lernmanufakturen) umfunktioniert, in denen sich die Kindergartenkinder frei bewegen können. Das gesamte Personal steht dabei allen Kindern jederzeit zur Verfügung. Die Kinder haben mit diesem einzigartigen Konzept die Möglichkeit, sich selbst eine Bezugsperson zu suchen, die zu ihnen passt. Ansprechpartnerin für Entwicklung und Eingewöhnung Ihres Kindes ist jeweils die gruppenführende Pädagogin. Diese begleiten Sie und Ihr Kind durch ein Kindergartenjahr.

 

ROLLE DER PÄDAGOGIN

Die PädagogInnen sind lernende Beobachtende – sie bereiten die Forschungs- und Erfahrungsfelder für die Kinder vor. Sie sind neugierig, offen und interessiert an den Handlungen der Kinder und sehen diese als jeweilige Grundlage für die offene Planung ihrer Arbeit und als Quelle für neue Ideen. Die ständige Reflexion der pädagogischen Arbeit lässt Veränderung und Entwicklung erkennen und dient der Bewusstseinsbildung der PädagogInnen.

Forschung wird als ein ständiges Wechselspiel zwischen Theorie und Praxis verstanden. Theorien werden in der Praxis überprüft – neue entstehen in Verbindung mit der Praxis. Gegenstand der Forschungen sind die Gedanken und Handlungen der Kinder. Es geht nicht um die Frage: „Welche Ziele muss das Kind erreichen?“ sondern: „WAS WILL DAS KIND LERNEN? WOBEI KANN ICH IHM HELFEN? WOZU MUSS ICH ES HERAUSFORDERN?“

Es geht darum, Kinder mit Situationen des Alltags zu konfrontieren und sich mit den tatsächlichen Bedürfnissen von Kindern auseinanderzusetzen, in denen sie ermutigt werden, ihre Fähigkeiten und Interessen zur Entfaltung zu bringen. Kinder wollen selber tätig sein, sie wollen etwas bewirken, wollen Spuren ihres Handelns sehen. Sie suchen nach Ursachen und Zusammenhängen und erhalten dabei Unterstützung von PädagogInnen.

Das pädagogische Planen wird Teil dieses Begleitprozesses, in dem Beobachtungen dokumentiert und im Hinblick auf die Frage interpretiert werden: Was braucht das einzelne Kind für seine Entwicklung und wie können wir seinen Bedürfnissen gerecht werden? So wird die Pädagogin zur „Zeugin“.

 

DOKUMENTATION UND BEOBACHTUNG „PÄDAGOGIK DES ZUHÖRENS“

Umfangreiche Dokumentationen sind ein Versuch, das Tun, Denken und die Konstruktion von Wissen zu sehen und zu verstehen. Die verstehende Haltung unterstützt uns, unser Zusehen und Zuhören zu schulen und beides mit Achtsamkeit auszuführen. Sorgfältiges Beobachten und aufmerksames Zuhören sind die größte Kunst in der Pädagogik! Sie generieren Fragen und vorläufige „Antworten“. Wie lernt ein Kind? Wie untersuchen, organisieren und verstehen Kinder ihre Welt?

DOKUMENTATION IN UNSERER EINRICHTUNG:

  • Portfolio – KEK-Mappe – Entwicklungsschritte des einzelnen Kindes
  • Lerngeschichten – Dokumentation der Entwicklungsprozesse der unter 3-Jährigen
  • Dokumentation von Bildungsprozessen
  • Dokumentation und Präsentation von Projekten
  • Schwerpunkte sichtbar machen
  • Informationen weitergeben

 

BUNDESLÄNDERÜBERGREIFEN-DER BILDUNGSRAHMENPLAN

Was sind Bildungsbereiche?

Die sechs Bildungsbereiche aus dem „BildungsRahmenPlan“ bilden für uns PädagogInnen einen gut strukturierten Rahmen für die tägliche Arbeit im Kindergarten bzw. Kinderkrippe. Die einzelnen Bildungsbereiche basieren auf wissenschaftlichen und entwicklungs-psychologischen Grundlagen. Sie unterstützen die Planung und Reflexion unserer Bildungsarbeit und machen die Vielfalt der pädagogischen Praxis sichtbar.

Wir wissen, dass bei kindlichen Bildungsprozessen immer mehrere Bildungsbereiche gleichzeitig angesprochen werden. Aus der Tatsache, dass sich die einzelnen Bildungsbereiche einander überschneiden, ergibt sich für uns eine ganzheitliche und vernetzte Bildungsarbeit. Diese ist im Sinne der Ko-Konstruktion an den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientiert.

EINGEWÖHNUNG

Das erst Mal in den Kindergarten zu gehen, erlebt jedes Kind auf seine Weise.  Während das eine sich ohne weiteres von den Eltern verabschiedet, hat ein Anderes Angst allein zu bleiben.  Unsere Aufgabe ist es, die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes zu erkennen und die Eingewöhnung so individuell wie möglich zu gestalten. In den ersten Wochen nehmen wir uns daher auch besonders viel Zeit für unsere „Neuen Füchse und Luchse“.

Bildungsangebote und Ziele stehen anfangs noch im Hintergrund. Wir begleiten die Kinder intensiv auf diesen für sie noch unbekannten Wegen und fördern die Kontaktaufnahme. Natürlich kann es in der ersten Zeit immer mal passieren, dass ein Kind seine Eltern vermisst und/oder mal weint. Wir sind für die Kinder da, trösten sie, und wenn es sich gar nicht beruhigen kann, melden wir uns telefonisch bei Ihnen.

Es ist hilfreich, wenn die Kinder etwas Vertrautes von zu Hause z.B. ein Kuscheltier dabei haben. Für die erste Zeit genügt manchem Kind zunächst eine Betreuungszeit von 1-2 Stunden, denn ein ganzer Vormittag im Kindergarten ist am Anfang erst mal sehr anstrengend. So viele neue Eindrücke! Da stehen Vertrauen und Sicherheit noch auf wackeligen Beinen.

Unterstützen Sie uns bitte durch verlässliche kindgerechte Absprachen, z.B. „ich komme nach eurem Frühstück“ oder „ich komme gleich nach dem Einkauf“. Ihr Kind muss sich auf uns und auf Sie verlassen können. Auch wenn es dann vielleicht Tränen gibt, verabschieden sie sich bitte in jeden Fall von ihrem Kind! Zögern Sie den Abschied nicht zu lange hinaus, denn das würde den Abschiedsschmerz nur verstärken. Kommen Sie unbedingt rechtzeitig zur vereinbarten Zeit wieder, denn nur so kann Ihr Kind lernen zu vertrauen und wird schnell mit einem guten und sicheren Gefühl bei uns bleiben und sich auch wohl fühlen.

 

Wachsen kann ich da,…

…wo jemand mit Freude auf mich wartet.

…wo ich Fehler machen darf.

…wo ich Raum zum Träumen habe.

…wo ich meine Füße ausstrecken kann.

…wo ich geradeaus reden kann.

…wo immer ein Platz für mich ist.

…wo ich ohne Maske herumlaufen kann.

…wo ich ernst genommen werde.

…wo ich auch mal nichts tun darf.

…wo jemand meine Freude teilt.

…wo ich getröstet werde.

…wo ich Wurzeln schlagen kann

…wo ich leben kann!

….hier kann ich wachsen!

Gemeinde Pernegg an der Mur
Telefon: +43 3867 8044
E-Mail: tqr@creartt.ng