Brauchtumsfeuer

Mit Verordnung des Landeshauptmannes vom 15. Dez. 2011 wurde die Verordnung über die Zulässigkeit von Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen geändert.

Osterfeuer

Osterfeuer dürfen von Karsamstag, 15.00 Uhr bis Ostersonntag, 3.00 Uhr früh geheizt werden.
Ein Ausweichen auf den Klein-Ostersonntag (z.B. wegen Regen) ist nicht gestattet.

Sonnwendfeuer (21. Juni)

Sollte der 21. Juni nicht auf einen Samstag fallen, so ist das Entzünden eines Brauchtumsfeuers anlässlich der Sonnenwende auch am nächsten, auf den 21. Juni nachfolgenden Samstag zulässig.

Sollte der 21.Juni auf einen Sonntag fallen, so ist das Entzünden des Sonnwendfeuers an diesem Tag oder am vorhergehenden Samstag möglich.

Sicherheitsvorkehrungen
Die Beschickung von Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen darf ausschließlich mit trockenem, biogenem Material erfolgen. Zum Entzünden oder zur Aufrechterhaltung eines Brauchtumsfeuers dürfen keine Brandbeschleuniger verwendet werden. Es sind geeignete Maßnahmen zu treffen, die eine unkontrollierte Ausbreitung des Feuers verhindern, z.B. durch das Bereithalten geeigneter Löschhilfen in der Nähe der Feuerstelle.
Es ist auf eine möglichst geringe Rauchentwicklung zu achten, um eine unzumutbare Belästigung der Nachbarschaft zu vermeiden.
Mindestabstände
Es müssen folgende Mindestabstände eingehalten werden:
50 m zu Gebäuden
50 m zu öffentlichen Verkehrsflächen, sofern diese nicht ausschließlich land- und forstwirtschaftlichem Verkehr dienen oder keine verkehrssichernden Maßnahmen getroffen werden,
100 m zu Energieversorgungsanlagen und Betriebsanlagen mit leicht entzündlichen bzw. explosionsgefährdeten Gütern. Für solche Anlagen können von der örtlich zuständigen Behörde nach Maßgabe der Art und Betriebsmittel der Anlage im Einzelfall auch höhere Mindestabstände vorgesehen werden,
40 m zu Baumbeständen bzw. zu Wald.

Brauchtumsfeuer sind zu beaufsichtigen und abschließend verlässlich zu löschen, sodass das Feuer auch durch heftige Windstöße nicht wieder entfacht werden kann.
  • 50 m zu Gebäuden
  • 50 m zu öffentlichen Verkehrsflächen, sofern diese nicht ausschließlich land- und forstwirtschaftlichem Verkehr dienen oder keine verkehrssichernden Maßnahmen getroffen werden,
  • 100 m zu Energieversorgungsanlagen und Betriebsanlagen mit leicht entzündlichen bzw. explosionsgefährdeten Gütern. Für solche Anlagen können von der örtlich zuständigen Behörde nach Maßgabe der Art und Betriebsmittel der Anlage im Einzelfall auch höhere Mindestabstände vorgesehen werden,
  • 40 m zu Baumbeständen bzw. zu Wald.
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